© RvR - 2019
Hermann Schwyzer AG

Wärmepumpen

Das Funktionsprinzip einer Wärmepumpe kann am einfachsten durch den Vergleich mit einem Haushaltkühlschrank erklärt werden. Die Wärmepumpe holt die Wärme von der Umwelt bei niedrigen Temperaturen (Lebensmittel im Kühlschrank) und gibt die Wärme durch Energiezufuhr bei einer höheren Temperatur wieder ab (Rohrschlangen hinter dem Kühlschrank). Die Wärmepumpen sind daher, je nach dem ob Kälte oder Wärme verlangt wird, als Kühlmaschinen oder Heizaggregate einsetzbar. Der Temperaturunterschied zwischen der kalten und warmen Seite kann durch erhöhte oder verminderte Energiezufuhr vergrössert oder verkleinert werden. Die Wärmepumpe ist ein geschlossenes Kreislaufsystem und besteht im wesentlichen aus den vier Elementen: Verdampfer Verdichter (Kompressor) Kondensator Expansionsventil Das Kältemittel tritt als Flüssigkeit mit tiefer Temperatur in den Verdampfer ein. Die verdampfende Flüssigkeit entzieht der Umgebung Wärme. Das Kältemittel verlässt sodann den Verdampfer in gasförmigem Zustand, mit gleicher Temperatur wie beim Eintritt.  Der Verdichter (Kompressor) saugt die Gase aus dem Verdampfer ab und komprimiert sie durch Zufuhr von mechanischer Arbeit. Mit der Druckerhöhung steigt die Temperatur des Gases beträchtlich. Im Kondensator verflüssigt sich das heisse Gas unter Wärmeabgabe. Das eintretende Gas und die austretende Flüssigkeit haben etwa die gleiche Temperatur. Das flüssige Kältemittel durchfliesst nun ein Expansionsventil. Die Flüssigkeit wird entspannt und kühlt sich dabei stark ab. Der Kreislauf beginnt von Neuem.
«Heizen mit Faktor Zukunft - wer heizt trägt Verantwortung»

Folgende Wärmequellen werden unterschieden

Wärmequelle Wärmeträger Benennung kalte Seite warme Seite Erdreich (Sole) Sole Wasser Erdsonden-Wärmepumpe Grundwasser Wasser Wasser Grundwasser-Wärmepumpe Luft (Aussenluft) Luft Wasser Luft/Wasser-Wärmpumpe  Als praktisch unerschöpflicher Energiespender erwärmt die Sonne unsere Umwelt. In Erde, Wasser und Luft wird die Wärme gespeichert. Sie bietet sich als regenerierbare Energiequelle zur Wärmenutzung mit einer Wärmepumpe an. Jahresarbeitszahl Die Jahresarbeitszahl ist, wie der Jahreswirkungsgrad eines Heizkessels, die für den Betrieb massgebliche Qualifikation. Um so höher die Arbeitszahl um so effizienter ist das Heizsystem. Wärmequelle Jahresarbeitszahl Randbedingungen Erdreich 2.6 Betrieb monovalent Grundwasser 3.1 max. Vorlauftemperatur 50°C Luft (Aussenluft) 2.3 Heizleistung ab ca. 40 kW

Systeme und Betriebsarten

Monovalent Als monovalente Systeme werden Systeme bezeichnet, die mit einem einzigen Wärmeerzeuger arbeiten. Der Wärmeerzeuger erbringt die gesamte Leistung zur Deckung des Wärmebedarfs gemäss Berechnungsgrundlagen SIA 380. Monovalente Systeme sind z.B. Heizungsanlagen mit Heizkessel Wärmepumpe Stückholzheizung Pelletsheizung Holzschnitzelheizung Bivalent Dies sind Systeme, die mit zwei oder mehreren Wärmeerzeugern arbeiten. Wärmepumpe und Heizkessel Wärmepumpe und Solarenergie Heizkessel und Solarenergie Wärmepumpe mit elektrischer Zusatzheizung Holzheizkessel und Wärmepumpe Pelletsheizkessel und Solarenergie Wärmepumpen eignen sich für Neubauten wie Wohn- und Geschäftshäuser Heizungssanierungen Monovalente- und bivalente Heizsysteme z.B. mit einer Solaranlage
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Das Funktionsprinzip einer Wärmepumpe kann am einfachsten durch den Vergleich mit einem Haushaltkühlschrank erklärt werden. Die Wärmepumpe holt die Wärme von der Umwelt bei niedrigen Temperaturen (Lebensmittel im Kühlschrank) und gibt die Wärme durch Energiezufuhr bei einer höheren Temperatur wieder ab (Rohrschlangen hinter dem Kühlschrank). Die Wärmepumpen sind daher, je nach dem ob Kälte oder Wärme verlangt wird, als Kühlmaschinen oder Heizaggregate einsetzbar. Der Temperaturunterschied zwischen der kalten und warmen Seite kann durch erhöhte oder verminderte Energiezufuhr vergrössert oder verkleinert werden. Die Wärmepumpe ist ein geschlossenes Kreislaufsystem und besteht im wesentlichen aus den vier Elementen: Verdampfer Verdichter (Kompressor) Kondensator Expansionsventil Das Kältemittel tritt als Flüssigkeit mit tiefer Temperatur in den Verdampfer ein. Die verdampfende Flüssigkeit entzieht der Umgebung Wärme. Das Kältemittel verlässt sodann den Verdampfer in gasförmigem Zustand, mit gleicher Temperatur wie beim Eintritt.  Der Verdichter (Kompressor) saugt die Gase aus dem Verdampfer ab und komprimiert sie durch Zufuhr von mechanischer Arbeit. Mit der Druckerhöhung steigt die Temperatur des Gases beträchtlich. Im Kondensator verflüssigt sich das heisse Gas unter Wärmeabgabe. Das eintretende Gas und die austretende Flüssigkeit haben etwa die gleiche Temperatur. Das flüssige Kältemittel durchfliesst nun ein Expansionsventil. Die Flüssigkeit wird entspannt und kühlt sich dabei stark ab. Der Kreislauf beginnt von Neuem.
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Folgende Wärmequellen werden unterschieden

Wärmequelle Wärmeträger Benennung kalte / warme Seite Erdreich (Sole) Sole / Wasser Erdsonden-Wärmepumpe Grundwasser Wasser / Wasser Grundwasser-Wärmepumpe Luft (Aussenluft) Luft / Wasser Luft/Wasser-Wärmpumpe  Als praktisch unerschöpflicher Energiespender erwärmt die Sonne unsere Umwelt. In Erde, Wasser und Luft wird die Wärme gespeichert. Sie bietet sich als regenerierbare Energiequelle zur Wärmenutzung mit einer Wärmepumpe an. Jahresarbeitszahl Die Jahresarbeitszahl ist, wie der Jahreswirkungsgrad eines Heizkessels, die für den Betrieb massgebliche Qualifikation. Um so höher die Arbeitszahl um so effizienter ist das Heizsystem. Wärmequelle Jahresarbeitszahl Randbedingungen Erdreich 2.6 Betrieb monovalent Grundwasser 3.1 max. Vorlauftemperatur 50°C Luft (Aussenluft) 2.3 Heizleistung ab ca. 40 kW

Systeme und Betriebsarten

Monovalent Als monovalente Systeme werden Systeme bezeichnet, die mit einem einzigen Wärmeerzeuger arbeiten. Der Wärmeerzeuger erbringt die gesamte Leistung zur Deckung des Wärmebedarfs gemäss Berechnungsgrundlagen SIA 380. Monovalente Systeme sind z.B. Heizungsanlagen mit Heizkessel Wärmepumpe Stückholzheizung Pelletsheizung Holzschnitzelheizung Bivalent Dies sind Systeme, die mit zwei oder mehreren Wärmeerzeugern arbeiten. Wärmepumpe und Heizkessel Wärmepumpe und Solarenergie Heizkessel und Solarenergie Wärmepumpe mit elektrischer Zusatzheizung Holzheizkessel und Wärmepumpe Pelletsheizkessel und Solarenergie Wärmepumpen eignen sich für Neubauten wie Wohn- und Geschäftshäuser Heizungssanierungen Monovalente- und bivalente Heizsysteme z.B. mit einer Solaranlage
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Das Funktionsprinzip einer Wärmepumpe kann am einfachsten durch den Vergleich mit einem Haushaltkühlschrank erklärt werden. Die Wärmepumpe holt die Wärme von der Umwelt bei niedrigen Temperaturen (Lebensmittel im Kühlschrank) und gibt die Wärme durch Energiezufuhr bei einer höheren Temperatur wieder ab (Rohrschlangen hinter dem Kühlschrank). Die Wärmepumpen sind daher, je nach dem ob Kälte oder Wärme verlangt wird, als Kühlmaschinen oder Heizaggregate einsetzbar. Der Temperaturunterschied zwischen der kalten und warmen Seite kann durch erhöhte oder verminderte Energiezufuhr vergrössert oder verkleinert werden. Die Wärmepumpe ist ein geschlossenes Kreislaufsystem und besteht im wesentlichen aus den vier Elementen: Verdampfer Verdichter (Kompressor) Kondensator Expansionsventil Das Kältemittel tritt als Flüssigkeit mit tiefer Temperatur in den Verdampfer ein. Die verdampfende Flüssigkeit entzieht der Umgebung Wärme. Das Kältemittel verlässt sodann den Verdampfer in gasförmigem Zustand, mit gleicher Temperatur wie beim Eintritt.  Der Verdichter (Kompressor) saugt die Gase aus dem Verdampfer ab und komprimiert sie durch Zufuhr von mechanischer Arbeit. Mit der Druckerhöhung steigt die Temperatur des Gases beträchtlich. Im Kondensator verflüssigt sich das heisse Gas unter Wärmeabgabe. Das eintretende Gas und die austretende Flüssigkeit haben etwa die gleiche Temperatur. Das flüssige Kältemittel durchfliesst nun ein Expansionsventil. Die Flüssigkeit wird entspannt und kühlt sich dabei stark ab. Der Kreislauf beginnt von Neuem.
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Folgende Wärmequellen werden unterschieden

Wärme- Wärmeträger Benennung quelle kalte /warme Seite Erdreich (Sole) Sole / Wasser Erdsonden- Wärmepumpe Grundwasser Wasser / Wasser Grundwasser- Wärmepumpe Luft (Aussenluft) Luft / Wasser Luft/Wasser- Wärmpumpe  Als praktisch unerschöpflicher Energiespender erwärmt die Sonne unsere Umwelt. In Erde, Wasser und Luft wird die Wärme gespeichert. Sie bietet sich als regenerierbare Energiequelle zur Wärmenutzung mit einer Wärmepumpe an. Jahresarbeitszahl Die Jahresarbeitszahl ist, wie der Jahreswirkungsgrad eines Heizkessels, die für den Betrieb massgebliche Qualifikation. Um so höher die Arbeitszahl um so effizienter ist das Heizsystem. Jahres- Wärmequelle arbeitszahl Randbedingungen Erdreich 2.6 Betrieb monovalent Grundwasser 3.1 max. Vorlauftemperatur 50°C Luft (Aussenluft) 2.3 Heizleistung ab ca. 40 kW

Systeme und Betriebsarten

Monovalent Als monovalente Systeme werden Systeme bezeichnet, die mit einem einzigen Wärmeerzeuger arbeiten. Der Wärmeerzeuger erbringt die gesamte Leistung zur Deckung des Wärmebedarfs gemäss Berechnungsgrundlagen SIA 380. Monovalente Systeme sind z.B. Heizungsanlagen mit Heizkessel Wärmepumpe Stückholzheizung Pelletsheizung Holzschnitzelheizung Bivalent Dies sind Systeme, die mit zwei oder mehreren Wärmeerzeugern arbeiten. Wärmepumpe und Heizkessel Wärmepumpe und Solarenergie Heizkessel und Solarenergie Wärmepumpe mit elektrischer Zusatzheizung Holzheizkessel und Wärmepumpe Pelletsheizkessel und Solarenergie Wärmepumpen eignen sich für Neubauten wie Wohn- und Geschäftshäuser Heizungssanierungen Monovalente- und bivalente Heizsysteme z.B. mit einer Solaranlage